Biofeedback
"Biofeedback" ist ein Grundprinzip allen Lebens, wenn nicht sogar dessen wichtigstes. Es beschreibt die Fähigkeit, Reize wahrzunehmen und sich ihnen in Form veränderten Verhaltens anzupassen. Dabei erfolgt die Anpassung solange nach dem "Prinzip von Versuch und Irrtum", bis ein Verhalten herausgefiltert ist, das optimale "Feedbacks" liefert. Von "Biofeedback" im engeren Sinne spricht man in der Medizin, wenn man mit Hilfe von Geräten körperliche Vorgänge wahrnehmbar macht, die unserer Aufmerksamkeit ohne diese Hilfe nicht zugänglich wären. Die instrumentell erzeugten Signale erleichtern es dem Anwender, aus seinem Repertoire dasjenige Verhalten herauszufiltern, das besonders günstige Signale auslöst und deshalb meist mit einer gesundheitlichen Verbesserung einhergeht.
Das Ziel des Biofeedback ist es, den Körper zu einem Mitarbeiter für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden zu machen, damit schon eine kurze geistige Vorstellung des erwünschten Vorgangs die beabsichtige körperliche Veränderung hervorruft.
Mag. Gerhard Eggetsberger, der in Wien ein Biofeedback-Institut gründete: "Das Bemerkenswerte daran ist, dass der Trainierende unbewusst und spielerisch Organismus und Geist beeinflussen lernt. Damit wird Biofeedback ein höchst wertvolles Mittel gegen Krankheiten, die auf ein Fehlverhalten des Nervensystems zurückzuführen sind. Ist das Nervensystem willentlich beeinflussbar, kann man nicht nur auf die Symptome, sondern auch auf die Wurzeln des Übels Einfluss nehmen, ohne dabei Zellen zu zerstören oder Nebenerscheinungen hervor zu rufen."
MTR+ vertreibt ein Biofeedbackgerät, das sowohl zur Muskelstimulation, Inkontinenztherapie als auch zur Schmerztherapie eingesetzt werden kann. Das MTR-ETS plus ist bereits seit einigen Jahren erprobt und wird von vielen Fachleuten hoch geschätzt.
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