Gleichstromtherapie

"Die Gleichstromtherapie ist die Anwendung von konstanten Strömen gleicher Richtung, bei denen es zu keinen Erregungen von Nerv und Muskel kommt." (Edel)

Einsatzbereiche / Anwendungen:
  • Schmerzlinderung
    Die analgetische Wirkung des Gleichstromes auf die Schmerzfasern beruht auf der Anhebung der Erregbarkeitsschwelle hauptsächlich unter der Pluselektrode (Anode).
  • Schmerzlinderung
    Die analgetische Wirkung des Gleichstromes auf die Schmerzfasern beruht auf der Anhebung der Erregbarkeitsschwelle hauptsächlich unter der Pluselektrode (Anode).
  • Durchblutungsförderung
    Die Gleichstromanwendung führt unter den Elektroden zur Durchblutungsförderung in der Haut und den tiefer gelegenen Geweben, wie der Muskulatur.
  • Wundheilung
    Die Anwendung erfolgt bei schwer heilender, chronischer Hautulcera mit sehr kleinen Strömen.
  • Iontophorese
    Iontophorese, das ist Therapie mit Medikamenten, aber ohne Spritze! Diese Gleichstromtherapie dient zur Einbringung von Medikamenten durch die Haut infolge Ionenwanderung. Sie wird meist als angenehm empfunden und kombiniert die Wirkung des Gleichstromes mit den therapeutischen Eigenschaften der Medikamente.
    • Leitungswasseriontophorese
      Das ist eine natürliche Behandlung bei Schweißdrüsenüberfunktion (Hyperhidrosis) mit kleinem Gleichstrom.
  • Zellenbäder
    Teilbäder lassen die gefahrlose Anwendung relativ großer Ströme zu. Da das Wasser eine großflächig anliegende Elektrodenfläche darstellt, sind Verätzungen ausgeschlossen.
    Typisches Anwendungsgebiet bei peripheren Durchblutungsstörungen und Ischialgie.